Verbindungsstraße West

Programm
Zuletzt geändert
11.06.2021

Beschreibung der Maßnahme

Aktuelle Situation
Ein wesentliches Ziel des „Stadtumbaus Trier-West“ zur Aufwertung des Stadtteils und zur Behebung ermittelter stadträumlicher Defizite ist die Verbesserung der verkehrlichen Situation im Stadtteil. Zum einen weist die aktuelle Verkehrsführung im Stadtteil funktionale Beeinträchtigungen auf und ist durch eine erhöhte Belastung der angrenzenden Wohnquartiere gekennzeichnet. Zum anderen sind große Teile des Stadtteils aufgrund der historischen Entwicklung durch Bahnbrachen, Industrie- und Gewerbeanlagen, ein Umspannwerk sowie großflächige Einzelhandelseinrichtungen geprägt. Diese Flächen trennen die einzelnen Wohnviertel und stehen direkten Wegeverbindungen entgegen.

Die neue Verbindungsstraße

Das bestehende Verkehrsnetz soll daher umfassend geändert werden. Zentrale Maßnahme ist der Bau der Verbindungsstraße West, welche den Straßenzug Aachener Straße - Luxemburger Straße sowie die Eurener Straße und das neue Stadtteilzentrum von Trier-West zukünftig vom Kfz-Verkehr entlasten soll. Dies kommt den angrenzenden Wohn- und Mischgebieten zugute und verbessert die Wohnqualität im Stadtteil.

Darüber hinaus erschließt die neue Straße derzeit mindergenutzte Flächen des ehemaligen Güterbahnhofes für gewerbliche Nutzungen (siehe Maßnahme Neue Gewerbeflächen Überbrücken). Das Nahversorgungszentrum um den Edeka (BW 71) sowie die Entwicklungsflächen der neuen Stadtteilmitte werden künftig für den KFZ-Verkehr ebenfalls ausschließlich über die Verbindungsstraße erschlossen.

Die Verbindungsstraße West wird westlich der Bahnlinie zum Teil auf Flächen ehemaliger, bereits rückgebauter Gleisanlagen (Gleis 15-18) geführt (siehe hierzu auch Teilmaßnahme Flächenfreisetzung Verbindungsstraße West – Mastversetzung). Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten und Flächenverfügbarkeiten im Stadtteil kann der nördliche Teil der Trasse der geplanten Verbindungsstraße West hierbei nur auf dieser Fläche verlaufen. Geprüfte Alternativen wie etwa die Anbindung der Verbindungsstraße über die neue Stadtteilmitte an die Eurener Straße erzielen nicht die gewünschten verkehrlichen Entlastungen und Verbesserungen im Stadtteil entsprechend den Zielen des Stadtumbaus. Die jetzige Trassenführung ist unerlässlich für die Realisierung des Stadtumbaus Trier-West und die Abwicklung der prognostizierten Verkehrsmengen

Die im „Masterplan Trier-West“ diesbezüglich formulierten städtebaulichen Ziele für eine zukunftsorientierte Entwicklung von Trier-West können nach Umsetzung des neuen Erschließungskonzeptes realisiert werden.

 

 

Hieran arbeiten wir gerade

Die Entwurfsplanung der Verkehrsanlagen wurde fertiggestellt. Die Unterlagen Straßenplanung, Freianlagen und Ausgleichs- bzw. Vermeidungsmaßnahmen wurden zusammengestellt und der ADD zur baufachlichen Prüfung eingereicht.  

Im Stadtrat am 06.10.2020 wurde die Vorlage 408/2020 "Verbindungsstraße West" beschlossen.

Derzeit erfolgt die Ausschreibung der vorbereitenden Maßnahmen (Eidechsenvergrämung (z.B. Bau von Reptilienschutzzäunen) und Bau des Stauraumkanals). Baubeginn soll am 16.08.2021 sein. Der Baubeginn der Gesamtmaßnahme ist im Frühjahr 2022 vorgesehen.

Ab Mitte Juni wird mit dem Rückbau/Abriss der Halle Hornstraße 21 (ehemaliger Standort Mc Trek) begonnen. Der Abriss soll bis Ende Juli fertiggestellt sein.

 

  • Verbindungsstrasse West

    Foto: TV-Grafik/Stadt Trier, Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / Stadtplanungsamt

  • Übersichtsplan Verbindungsstraße West - Anlage Baubeschluss

    Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / SRT

Planungsidee

Planungsbeginn

Baubeginn

Voraussichtlicher Abschluss der Maßnahme

Kosten (soweit bezifferbar)

15.017.555. € Gesamtkosten inkl. Grunderwerb, Teilprojekte Mastversetzung, Artenschutz und Betriebsverlagerungen

Federführung

StadtRaum Trier

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Verkehr Gewerbe
Ziele

Ziele Stadtumbau / Soziale Stadt

Mit einer neuen, mittig liegenden Verbindungsstraße zwischen der Straße Im Speyer und der Hornstraße soll erreicht werden, dass zum einen die ehemaligen Bahnflächen des Güterbahnhof West erschlossen und zum anderen gleichzeitig die Eurener Straße sowie die Luxemburger- und Aachener Straße und die neue Stadtteilmitte West entlastet werden.
Das Kriterium der gesicherten Erschließung ist für die Entwicklung der ehemaligen Bahnflächen essentiell.