Westlicher Römerbrückenkopf (Verkehrs- und Freianlagen)

Programm
Zuletzt geändert
09.10.2020

Beschreibung der Maßnahme

Das neue Tor zum Stadtteil
Aktuell ist der westliche Römerbrückenkopf durch überdimensionierte Verkehrsflächen mit viel Asphalt und wenig Grün geprägt. Die Wegebeziehungen für Radfahrer und Fußgänger sind unübersichtlich. Insgesamt stellt der Bereich kein würdiges, attraktives Umfeld für das benachbarte Weltkulturerbe Römerbrücke dar.

Zukünftig soll der Römerbrückenkopf durch eine verkehrliche Neuordnung des Knotenpunktes und der Schaffung einer neuen Platzfläche deutlich attraktiver werden. Ziel ist es durch die Neuaufteilung der Fläche, den unterschiedlichen Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden und den Raum als funktionierenden öffentlichen Raum zu entwickeln, der den Stadtteil besser mit der Innenstadt verknüpft und einen ansprechenden „Eingang“ in den Stadtteil, die Innenstadt und zum neuen Bahnhaltepunkt Trier-West schafft.

Die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume mit Aufenthaltsqualität trägt zur besseren Wahrnehmung der UNESCO Welterbestätte Römerbrücke bei und führt den Stadtteil an die Mosel heran (Stadt am Fluss). Durch den Abriss des Gebäudes Luxemburger Straße 4 (ehemalige Stadtumbau Info) wird der Zugang zum neuen Haltepunkt und die Gestaltung eines entsprechendes Umfeld ermöglicht.

Der Entwurf zur Neugestaltung des westlichen Römerbrückenkopfes basiert auf dem Siegerentwurf des Münchner Landschaftsarchitekturbüros lohrer.hochrhein (mit Day & Light Lichtplanung Gbr, München) des Wettbewerbes „Römerbrücke und Umfeld“ aus dem Jahr 2012.

Zunächst werden die Verkehrsanlagen gebaut, die durch LVFG-Mittel gefördert werden. LVFG-Mittel sind Mittel nach dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz mit dem das Land Rheinland-Pfalz den Kommunalen Straßenbau fördert.

Im Anschluss an die Fertigstellung des neuen Knotenpunktes wird der Bau der neuen Platzflächen inklusive der Zugänge zu Moselufer und neuem Bahnhaltepunkt Trier-West beginnen (Freianlagen).

 

 

 

Hieran arbeiten wir gerade

Freianlagen:

Aktuell arbeiten wir an der Fertigstellung der Entwurfsplanung der Freianlagen.

Parallel dazu wird in Zusammenarbeit mit der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz) ein Vermittlungskonzept zur Römerbrücke für den Bereich des westlichen Römerbrückenkopfes erarbeitet.

Verkehrsanlagen:

Notwendig für den Baubeginn der Verkehrsflächen ist die Bewilligung des im Juni 2017 gestellten LVFG-Fördermittelantrags. Sobald der Bewilligungsbescheid des Landes vorliegt kann die Maßnahme weitergeführt werden. 

Die Übergabe des Bewilligungsbescheides erfolgte am 09.12.2019 durch Herrn Minister Wissing. Im Anschluss daran erfolgte die Fertigstellung der Ausführungsplanung sowie die Vorbereitung der Vergabe. Die Veröffentlichung der Ausschreibung erfolgte am 09.06.2020, Submission war am 23.06.2020.

Der Baubeginn erfolgte am 28.07.2020

Gebäudeabbruch Luxemburger Straße 4:

Im Zeitraum Januar bis Juli 2020 wurde der Gebäudeabbruch mit Giebelwandsicherung inkl. Geländeanpassung fertig gestellt. Die Fläche dient dann zunächst - vor Bau der Platzfläche - als Fläche für die Baustelleneinrichtung für den Bau der Verkehrsanlagen sowie später für den Bau des Haltepunktes West. Von Oktober bis Ende November 2020 werden noch die Verputzarbeiten an der Giebelwand durchgeführt.

  • Entwurfsplanung Römerbrückenkopf - Zwischenstand (06/2018)

    büro ernst&partner

  • Römerbrückenkopf Plan

    Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / Tiefbauamt

  • Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / GWT

Planungsidee

Planungsbeginn

Baubeginn

Voraussichtlicher Abschluss der Maßnahme

Kosten (soweit bezifferbar)
 

Federführung

StadtRaum Trier / Stadtplanungsamt

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Öffentlicher Raum Stadtgestaltung Verkehr
Ziele

Ziele Stadtumbau / Soziale Stadt

Aufwertung und Schaffung öffentlicher Raum; Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsarten und Verknüpfung zu ÖPNV-Angeboten; Verbesserung der Wegebeziehungen
Zuwegung neuer Bahnhaltepunkt West