Entwicklungsbereich ehemaliges Busdepot der Stadtwerke Trier

Programm
Zuletzt geändert
29.04.2021

Übergeordnete Maßnahme

Entwicklung des Irrbachquartiers

Beschreibung der Maßnahme

Das Areal des Busdepots wird seit 2001 nicht mehr genutzt. Verschiedene Flächen wurden auf dem Gelände an die Stadt Trier und Dritte vermietet. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung der Jägerkaserne erfolgte auch die Planung zur Reaktivierung der innerstädtischen Brachfläche der Stadtwerke Trier für das Areal des ehemaligen Busdepots. Auf dem SWT-Grundstück soll hauptsächlich Wohnen und mit einem geringen Anteil an Gewerbe realisiert werden. Dabei wird das Ziel verfolgt, eine möglichst vielfältige Mischung der Bewohnerschaft in den neu zu errichtenden Gebäuden unterzubringen und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu generieren. 

Die auf dem Areal verortete Trafostation an der Eurener Straße steht nicht zur Disposition und wurde im Rahmen des Wettbewerbs und der Ausarbeitung des städtebaulichen Entwurfes  gestalterisch eingebettet. 

Für die Lebensqualität rund um die Jägerkaserne und das derzeit noch brachliegende Busdepot ist der geplante Grünzug „Vom Lenus-Mars-Tempel zur Mosel“ ein wichtiger Baustein für den Stadtteil Trier-West. Für die Umsetzung des Grünzugs wird neben Bereichen der Jägerkaserne und des Busdepots auch die Fläche des in direkter Nachbarschaft zur SWT-Fläche ansässigen Betriebes benötigt. Hierzu ist eine Verlagerung des benachbarten Betriebes notwendig. 

Die Stadtwerke Trier arbeiten derzeit an Konzepten zur Umsetzung der Entwicklung. 

Das Planungsrecht für die Bebauung des Quartiers wird durch den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan BW 83 „Irrbachquartier" geschaffen. Für die Erstellung des Bebauungsplans wurde das Büro Machleidt aus Berlin, das den städtebaulich-freirauplanerischen Wettbewerb gewonnen hatte, beauftragt. Den Umweltbericht zum Bebauungsplan erstellt das Büro Karlheinz Fischer aus Trier.  

Hieran arbeiten wir gerade

Gebietsentwicklung
Die Stadtwerke  stellen derzeit verschiedene Szenarien zur Entwicklung des Quartiers auf. Die Zielsetzung ist die Realisierung eines höheren Anteils an sozial geförderten Mietwohnungsbaus als von der Stadt Trier vorgegeben (>25%). Eine weitere Zielsetzung ist die Entwicklung eines CO2-neutralen und nachhaltigen Wohnquartiers im Sinne einer „smart city“. Die entwickelten Szenarien werden einer immobilienwirtschaftlichen Betrachtung unterzogen.

Bebauungsplan BW 83 "Irrbachquartier"
Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde am 12.11.2019 vom Rat der Stadt Trier gefasst. Die Öffentlichkeit wurde in einer Informationsveranstaltung am 30.01.2020 über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich unterrichtet. Hierbei, sowie im anschließenden Zeitraum bis zum 28.02.2020 wurde der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Parallel dazu wurden die Ämter und Träger öffentlicher Belange beteiligt.

Derzeit erfolgt die weitere Erarbeitung der Planzeichnung und der textlichen Festsetzungen sowie der Begründung und des Umweltberichts des Bebauungsplans.

Schallschutzgutachten
Im Rahmen der Bebauungsplanung BW 83 „Irrbachquartier" sind die Schallschutzbelange zu berücksichtigen. Als Grundlage hierfür wird derzeit durch das Ingenieurbüro FIRU GfI aus Kaiserslautern eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt.

Freiraumplanung
Die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) für die öffentlichen Grün- und Freiflächen des "Irrbachquartiers" ist fast vollständig abgeschlossen.

  • Auszug Rahmenplan Irrbachquartier

    Machleidt Gmbh Städtebau| Stadtplanung, Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / Stadtplanungsamt

  • Schrägluftbild ehemaliges SWT-Busdepot

    Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / Stadtplanungsamt

  • Grünzug "Vom Lenus-Mars-Tempel zur Mosel", Stand 09.03.2017

    Machleidt Gmbh Städtebau| Stadtplanung, Stadtverwaltung Trier / Dez. IV / Stadtplanungsamt

Planungsidee

Planungsbeginn

Baubeginn
 
Voraussichtlicher Abschluss der Maßnahme
 
Kosten (soweit bezifferbar)
 

Federführung

Stadtwerke Trier

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Freiraumgestaltung Öffentlicher Raum Stadtgestaltung Wohnen Gewerbe
Ziele

Ziele Stadtumbau / Soziale Stadt

- Innenentwicklung: Konversion des ehemaligen SWT-Busdepots
- Schaffung einer ausgewogenen Mischung von Bau-, Wohn- und Gewerbeformen für unterschiedliche Bevölkerungs- und Nachfragegruppen
- Wohnbautypen: ca. 110 Wohneinheiten Geschosswohnungsbau, ca. 20 Reihenhäuser
- Realisierung der erforderlichen Quote für sozial geförderten Mietwohnungsbau
- Schaffung von hochwertigen, wohnraumnahen und gemeinschaftlich nutzbaren Freiflächen
- Schaffung von attraktiven Wegeverbindungen innerhalb des Plangebietes und einer guten Vernetzung des Gebietes mit alltäglichen Zielen im Stadtteil
- Weitgehend Freihaltung des Quartiers vom MIV mit Entwicklung und Etablierung eines Mobilitätskonzeptes durch Unterbringung des MIV in einer Quartiersgarage und Tiefgaragen am Quartiersrand
- Umsetzung einer innovativen Energiekonzeption