Datum

OK 54 zieht 2024 an die Römerbrücke

TV(20230819)Römerbrückenkopf

Bereich
Ereignisart
Gebiet
Zuletzt geändert
03.07.2024

Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz plant nach Speyer ein zweites Medienzentrum in Trier einzurichten. Standort ist die alte Sparkasse am Unesco-Welterbe. Bis 2024 soll der Umbau abgeschlossen sein und als neue Heimat dem Offenen Kanal dienen.

Zwischen Schalterraum, Geldautomatenöffnungen und gläsernen Beratungskabinen hängen bereits die Pläne für das, was in den
kommenden Monaten am westlichen Kopf der Römerbrücke in Trier entstehen wird: Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz entwickelt im
ehemaligen Sparkassengebäude mit Unterstützung der Stadt Trier den zweiten Ort der medialen Teilhabe in Rheinland-Pfalz. Im Fokus stehen laut Pressemitteilung der Stadt Trier dabei vielfältige Mitmachaktionen für alle Bürgerinnen und Bürger.
Mit dem Offenen Kanal Trier (OK54) zieht das bekannte nichtkommerzielle Lokalfernsehen aus der Arena Trier in den „Media:HUB“, wie der neue Ort heißen wird. Auch das Regionalbüro von medien+bildung. com, eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, wird zukünftig an der Römerbrücke zu finden sein.

Wie bediene ich mein Smartphone? Worauf muss ich beim Onlinebanking achten? Wie programmiere ich eine Webseite und
wie entlarve ich Fake News und Verschwörungserzählungen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Bürgerinnen und Bürger zukünftig im Media:HUB an der Römerbrücke. Das Programm in Trier soll laut Pressemitteilung neben
Workshops und offenen Angeboten rund um Medienbildung vor allem Fernsehproduktionen, Videos fürs Netz und Podcasts umfassen. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, freut sich auf das Angebot: „Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz unterstützt alle Bürgerinnen und Bürger beim sicheren Umgang mit Medien, denn Medienkompetenz ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie.“ Der Media:HUB sei für alle Zielgruppen offen: „Wir laden lokale Institutionen
und Unternehmen ein, mit uns zusammen an diesem Ort eigene Projekte anzubieten.“

An den „Orten der medialen Teilhabe“ führt die Medienanstalt Rheinland-Pfalz die Palette ihrer Angebote der Offenen Kanäle und
verschiedener Medienkompetenz- Projekte zusammen. Mit Unterstützung lokaler Partnerinnen und Partner entstehen in ganz Rheinland- Pfalz individuelle Experimentier- und Lernräume, die neugierig machen. Nach der erfolgreichen Premiere mit dem Media:TOR in Speyer ist mit dem Media:HUB Trier ein weiterer Leuchtturm geplant.

Weitere Orte im Land sollen folgen. Dazu bedarf es jeweils der Unterstützung der Kommune, die Marc Jan Eumann in Trier hervorhebt. Für Dezernent Ralf Britten wird der Media:HUB an der Mosel ein echter Mehrwert sein: „Wir als Stadt
Trier können froh sein, mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und OK54 Partner gefunden zu haben, die dieses Gebäude für einen sinnvollen, wichtigen und gemeinnützigen Zweck nutzen.“

Für die Stadt ist die Entwicklung des Areals im Rahmen des laufenden Stadtteilumbaus West laut der Pressemitteilung von großer Bedeutung. Auf dem Gelände um das Gebäude herum soll ein städtebaulich attraktiver Platz entstehen, der neben Aufenthaltsqualität auch Hinweistafeln zur Römerbrücke bereithalten wird.

Sobald die Planung abgeschlossen ist, soll mit dem Rückbau im Innern des Gebäudes begonnen werden. „Einige Merkmale der
rund 60-jährigen Geschichte des Gebäudes als Bank werden wir erhalten und ins Konzept einbinden“, verrät Sebastian Lindemans, der für die Medienanstalt Rheinland-Pfalz die Region Trier und somit auch den Umbau vor Ort betreut: „Ein Höhepunkt
wird neben dem Ausblick auch der Tresorraum sein, der eine völlig neue Nutzung erfahren wird.“ Neben Betrieben aus der Region
werden auch viele Ehrenamtliche des Offenen Kanals die Arbeiten unterstützen. Nach dem Exhaus und der Arena Trier wird es der dritte Standort in der Geschichte des OK Trier sein, der 2024 passenderweise sein 35. Sendejubiläum feiert.

Themen
Keine Information hinterlegt.
Finanzierung
Keine Information hinterlegt.
Bilder
  • Marc Jan Eumann (links) und Ralf Britten vor dem Tresorraum im ehemaligen Sparkassen-Gebäude, in dem künftig Podcasts aufgenommen werden sollen.

    Stadtverwaltung Trier / Amt für Presse und Kommunikation

Dokumente

Dokumente