Seit der Vollsperrung der Straße Im Speyer in Trier-Euren wird der sonst ruhige Stadtteil zur Stress- und Stauzone. Von den Bundesstraßen 51 und 53 im Norden kommen endlose Blechlawinen, prallen zu-erst auf die Sperrung der Luxemburger Straße in Höhe der Römerbrücke und wälzen sich dann durch die Eurener Straße und die marode Eisenbahnstraße, bevor sie dann dort auf der Luxemburger Straße landen. Das geht zu weit, sagen Anwohner, Unternehmer und auch Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz (UBT) (der TV berichtete). Die Stadt müsse sofort reagieren und für Entlastung sorgen. Das hat sie getan.
Die Ampeln Doppelt so lange grün – davon träumt so mancher Autofahrer in Trier. An der Kreuzung Eisenbahnstraße/Luxemburger Straße ist genau das geschehen: Die Stadt ließ die Ampel umprogrammieren, so dass sie für Linksabbieger in die Luxemburger Straße 30 statt nur 15 Sekunden grünes Licht zeigt. Damit die direkt folgende Ampel an der Einfahrt zum Teichweg diesen neu gewonnenen Schwung nicht gleich wieder abbremst, wurde sie abgeschaltet.
Die Folgen All das hat natürlich weitere Konsequenzen. Rechtsabbieger aus dem Teichweg fahren unter Beachtung der Vorfahrtsregelungen ohne Ampelsignal in den flie-ßenden Verkehr. Linksabbieger aus dem Teichweg werden nach rechts in Richtung Konrad-Adenauer-Brücke und anschließend über einen sogenannten U-Turn auf Höhe Dekra in Richtung Zewen/Luxemburg geführt (siehe Grafik).
Linksabbieger von der Luxemburger Straße biegen in den Teichweg unter Beachtung der Vorfahrtsregeln ohne Ampelsignal ab. Der Geradeausverkehr auf der Luxembur-ger Straße in Richtung Stadt und in Richtung Zewen/Luxemburg fährt auf der Vorfahrtstraße ohne Ampelsignal bis zur Ampelanlage Eisen-bahnstraße/Luxemburger Straße.
Fortsetzung siehe Dokument.