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Neue Verkehrsachse in Trier-West für den Durchgangsverkehr geöffnet

PM(20260610)Neue Verkehrsachse in Trier-West

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Zuletzt geändert
06.07.2026

(kig) Freie Fahrt in Trier-West: Bisher endete die neue Verbindungsstraße an der Lokrichthalle. Jetzt wurde sie auf der gesamten Länge von 1,5 Kilometern zwischen den Knotenpunkten Im Speyer und Hornstraße geöffnet. Baudezernent Thilo Becker sagte bei einem Ortstermin: „Heute ist der Tag, auf den viele Menschen in Trier-West gewartet haben. Es war ein Projekt mit schwierigen Begleitumständen, das jetzt zu einem positiven Abschluss kommt.“
Die Verbindungsstraße mit den beiden Abschnitten „Über Brücken“ und „An der Lokrichthalle“ ist eine zentrale Maßnahme des städtebaulichen Fördergebietes „Wachstum und nachhaltige Erneuerung Trier West“. Sie erschließt das entstehende Wohngebiet an der Lokrichthalle, entlastet die bestehenden Nord-Süd-Achsen Aachener Straße/Luxemburger Straße sowie Eurener Straße vom Kfz-Verkehr und verbessert somit die Wohnqualität im Stadtteil. Prognostiziert wird, dass sich der Verkehr zu jeweils einem Drittel auf die drei Achsen verteilt.

Die Bauzeit betrug insgesamt vier Jahre, wobei der längere Abschnitt „Über Brücken“ in städtischer Trägerschaft umgesetzt wurde und seit Mai 2025 befahrbar ist. Der bis jetzt noch fehlende Abschnitt „An der Lokrichthalle“ befindet sich auf dem Grundstück der Entwicklungsgesellschaft für das Areal an der Lokrichthalle und wurde aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Eigentümer und Stadt von Dezember 2025 bis Mai 2026 in privater Trägerschaft realisiert. Die Baukosten für den städtischen Abschnitt, der zum größten Teil mit einem beidseitigen Radfahrstreifen ausgestattet ist, belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro, darunter Zuschüsse des Bundes und des Landes im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von 10,7 Millionen Euro. Zu Verzögerungen beim Straßenbau kam es unter anderem durch die komplizierte Verzahnung mit zwei Großprojekten in unmittelbarer Nähe: Dem Bau des Bahnhaltepunkts Trier-West und der Erneuerung der Eisenbahnüberführung der Eurener Straße, die beide inzwischen abgeschlossen sind. Zugleich musste die Erreichbarkeit der an der neuen Trasse liegenden Betriebe, darunter das Autohaus Buschmann und ein Edeka-Markt, aufrechterhalten werden. Zu dem Projekt gehörten auch umfangreiche Schutzmaßnahmen für Reptilien mit dem Bau eines neuen Habitats und einer Gabionenwand. 

Bilder
  • Nicole Cirsovius (ADD), Antoine Feidt (Projektentwickler Lokrichthalle), Hans-Alwin Schmitz (Ortsvorsteher Euren), Baudezernent Thilo Becker, Bernhard Hügle (stellvertretender Ortsvorsteher Trier-West/Pallien) und Julian Lehnart (Leiter StadtRaum Trier, v. l.) durchschneiden das Band zur Freigabe des Verkehrs auf der neuen Nord-Süd-Achse.

    Stadtverwaltung Trier / Dez. I / Amt für Presse und Kommunikation